„Dead-Cat-Bounce“

Wir erinnern uns an die letzte Börsenwoche: Am Montag, 8.9.2008, wurde in den USA die Rettung von Fannie Mae und Freddie Mac bekannt gegeben. Der Dow Jones Industrial-Average legt an diesem Tag fast 300 Punkte zu. Bereits am Dienstag gibt er aber die ganzen Gewinne wieder her und schliesst die Woche tief im Minus. Diese Woche setzten sich die Verluste fort. In diesem Zusammenhang liest man in den Medien immer wieder der Börsen-(Slang)-Begriff „Dead-Cat-Bounce“. Worum geht’s?

Der Begriff wurde erstmals 1985 dokumentiert. Ein Journalist der Financial Times zitierte einen Aktienhändler mit der Aussage, der soeben erlebte Anstieg der Aktienkurse in Singapur und Malaysia sei ein „Dead-Cat-Bounce“. Der Begriff beschreibt ein Muster an den Finanzmärkten, bei dem die Kurse nach einem happigen Verlust umgehend wieder ansteigen. Der Anstieg ist mässig und nach kurzer Zeit sind die vorherigen Tiefststände wieder erreicht. Nach einem „Crash“ gibt’s also nochmals einen Ausschlag nach oben, bevor die Preise erneut abstüren. Im Bild der Dead-Cat-Bounce im Nasdaq nach dem Platzen der New Economy-Bubble im Jahr 2000

Der Begriff kommt von dem englischen, zynischen Sprichwort: “Even a dead cat will bounce if it is dropped from high enough! (deutsch: „Selbst eine tote Katze wird hüpfen, wenn sie nur hoch genug abgeworfen wird!“). (Wikipedia)

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