Nimmt das „Leben auf Pump“ in den USA ein Ende?

Jahrelang haben die Amerikaner Dinge gekauft, die sie nicht brauchen. Mit Geld, das sie nicht hatten. Dies hat zu einer Reduktion der Sparquote während den letzten Jahrzehnten geführt. Der Tiefpunkt wurde mit -2.3% im August 2005 erreicht. Siehe dazu auch Vermögenseffekt der Amerikaner.

Legen die Amerikaner wieder etwas beiseite?

Legen die Amerikaner wieder etwas beiseite?

Nun Zeichnet sich eine Trendwende ab. Die Sparquote mag mit 5% im Mai 2008 etwas übertrieben sein. Tatsache ist aber, dass die von der US-Regierung verteilten Steuerchecks nicht einfach ver-konsumiert wurden wie in den letzten Jahren. Sie wurden – man kann’s kaum glauben – teilweise auf die Bank gebracht und zur Seite gelegt. Ja, gespart. Ein Verhalten, dass für viele Amerikaner bis vor kurzem undenkbar war und die Regierung vor neue Probleme stellt. Der neue Nicht-Konsum reisst wegen Steuerausfällen grosse Löcher in die bereits arg defizitären Staatskassen. Der Steuer-Stimulus verfehlt möglicherweise den gewünschten Effekt.

Quelle: Elliott Wave Financial Forecast, August 2008

Eine Antwort

  1. Da passieren Dinge in den USA, die hätte man vor kurzen nicht geglaubt…

    Gestern habe ich gelesen, dass der Börsenwert von Mattel mittlerweile höher ist, als der von GM.

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